#1 FATEX-RS 2020/33: Konsequente Aufrechterhaltung Corona-Schutzmaßnahmen gefordert, Gesichtsschutzvisiere, Höhe Kurzarbeitergeld ab dem 4. Monat, Weitergabe MwSt-Reduzierung, Kassen-Nachrüstung, neue Corona-Verordnung von Admin FATEX 25.06.2020 16:21

Liebe Mitglieder,

Konsequente Aufrechterhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ist gefordert
Wir sind noch nicht ,,überm Corona-Berg“. Erste Meldungen aus Asien benennen eine 2.(Corona)-Welle.
Achten Sie bitte darauf, innerbetrieblich die Mitarbeiter zu den von Ihnen angeordneten Schutzmaßnahmen permanent anzuhalten. Arbeitsrechtlich sind bei Verstößen der Mitarbeiter Abmahnungen möglich.
Von Mitgliedern erreichen uns Nachrichten, dass Kunden/Besucher ohne Mund-Nasenschutz Geschäftsräume betreten, weil die Gefahr der Ansteckung unterschätzt wird oder der Mund-Nasenschutz nicht mitgeführt wird. Für diese Fälle halten Sie bitte wieder aufbereitbaren Mund-Nasenschutz oder Einmalmund-Nasenschutz (ggfs. mit Firmenemblem) in ausreichender Zahl vor und fordern die Kunden unbedingt zur Nutzung auf. Organisatorisch ließe sich dies durch 2 Behältnisse zum Entnehmen und ,,Abwerfen“ regeln. Alternativ ist auch an Visiere zu denken, auf die der FATEX mit Bezugsquellen weiter hinweist.
Bislang ist unsere Branche von Corona-Ansteckungsbedingten Betriebsschließungen weitgehend verschont geblieben. Das möge auch so bleiben.
Der ZDH greift diese Sorge vor einer 2. Welle ebenfalls auf. Wir verweisen auf die beigefügte Anlage.

FATEX-Sonderkonditionen bei der Bestellung von Gesichtsschutzvisieren der Firma PAJUNK Medizintechnologie GmbH
Die schwäbische Firma für Medizintechnologie - PAJUNK GmbH, hat zusammen mit der Hochschule Villingen-Schwenningen ein Gesichtsschutzschild der PSA-Kategorie 1 mit nicht-reflektierendem Visier entwickelt.
Durch besondere Kontakte der FATEX-Geschäftsstelle konnte ein Prototyp dieses Gesichtsschutzschildes live getestet werden. Wir sind der Meinung, dass dieser sehr leichte Gesichtsschutz durch die individuelle Anpassungsmöglichkeit der Größe einen hohen Tragekomfort bietet und die Bewegungsfreiheit am Arbeitsplatz nicht einschränkt. Laut der BG Etem ist ein solcher Gesichtsschutzschild eine echte Alternative zu dem momentan gängigen Mundnase-Schutz, gerade im Hinblick auf Arbeitsplätze mit Wärmeentwicklung.

Alle FATEX-Mitglieder können diesen Gesichtsschutz der Firma PAJUNK auch in kleinen Abnahmemenge von 10 Stück (dies entspricht einer Verpackungseinheit) zu einem Vorzugspreis von 9,00 €/netto je Gesichtsschutzschild erwerben.
Außerdem besteht die Möglichkeit einer Lieferung inkl. Ersatzvisiere. Details entnehmen Sie bitte beigefügten Flyern der Firma PAJUNK. Die Lieferzeit beträgt 3-4 Werktage nach Auftragseingang. Die Gesichtsschutzschilder sind bereits vormontiert und somit sofort einsatzbereit.
Sollten Sie gerne von den Sonderkonditionen profitieren, nutzen Sie bitte für Ihre Bestellung per E-Mail das beigefügte Bestellformular.

Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld ab dem 4.Monat?[/b]
Grundsätzlich beträgt die Höhe des Kurzarbeitergeldes 60 bzw. 67 % der Nettoentgeltdifferenz. Wenn die Differenz zwischen Soll-und Istentgelt im jeweiligen Bezugsmonat mindestens 50 % beträgt, wird das Kurzarbeitgebergeld befristet bis zum 31.12.2020
• Bei Arbeitnehmern ab dem vierten Monat auf 70 % bzw. 77 %
• Bei Arbeitnehmern ab dem siebten Monat auf 80 % bzw. 87 %
der Nettoentgeltdifferenz erhöht.
Hinweis: Es genügt, wenn der Arbeitnehmer im vierten oder in folgenden Bezugsmonaten seit März 2020 mindestens 50 % Entgeltausfall hat. Bsp.: März bis Mai 2020 = 20 % Entgeltausfall ,im Juni (also vierter Bezugsmonat) mindestens 50 % Entgeltausfall =Leistungssatz 70 bzw. 77 %.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Weitergabe der Mehrwertsteuerreduzierung an die Kunden ab 01.07.2020 ?[/b]
Im gewerblichen Kundenbereich ist die Sache klar: Mehrwertsteuerreduzierung ist schon rechnungstechnisch an die Kunden weiterzugeben.
Im Privatkundengeschäft ist die Frage schon etwas schwieriger zu beantworten. Im Gedankenaustausch mit FATEX-Mitgliedsunternehmen ist keine einheitliche Linie festzustellen.
Gegen eine Weitergabe der Mehrwertsteuerreduzierung sprachen sich Mitglieder deshalb aus, weil u.a. ein enormer technischer Aufwand bei der Umstellung der Kassen je nach Kassensystem erforderlich wäre, die Phase der Mehrwertsteuerveränderung nur bis zum 31.12..2020 zu kurz sei und nur geringfügige Preisreduzierungen die Folge wäre.
Andere wiederum wollten die Preise auch nicht ändern, aber über Rabattaktionen die Kunden gewinnen (denkbar bei bestimmten Textilien oder im Bereich von ,,Zehnerkarten“). Für eine Weitergabe der Mehrwertsteuerreduzierung spräche die Inanspruchnahme von staatlichen Zuschüssen und die eine oder andere vermeidbare Diskussion mit Kunden. Übereinstimmende Meinung : Es muss jeder Betrieb für sich selbst entscheiden.
Eine Empfehlung kann der Verband aus kartellrechtlichen Gründen nicht aussprechen.

[b]Kassen - TSE-Nachrüstung bis 30.09.2020

Energische Bemühungen des ZDH und vieler anderer Verbände, beim Bundesfinanzministerium eine Verlängerung der Umsetzungsfrist zumindest bis 30.9.2021 zu erreichen, sind bislang erfolglos. Mit der Argumentation, dass enorme Liquiditätslücken bestehen und damit einhergehend Existenzen gefährdet sind, wenn in einer Krisensituation bürokratische Kassensysteme eingeführt werden sollen, fand man kein Gehör.
Für Betriebe, die noch nicht die geforderte TSE-Nachrüstung umgesetzt haben, besteht aber die Möglichkeit ,beim zuständigen Finanzamt über den Steuerberater einen Antrag nach § 148 AO zu stellen, um Erleichterungen bewilligt zu bekommen, also eine Verlängerung der Umsetzungsfrist. Es gilt dabei zu beachten, dass die individuelle finanzschwache Situation des Betriebes im Detail dargestellt werden muss. Helfen können auch technische und zeitliche Liefer-/Serviceprobleme des Kassenherstellers.
Uns ist dabei schon bewusst, dass eine gehörige Anzahl von Mitgliedern diese TSE-Nachrüstung mit viel Geld bereits umgesetzt haben.
Im Zusammenhang mit den zu erwartenden weiteren Corona-Überbrückungshilfen des Bundes sollten diese (möglicherweise) umzusetzenden TSE-Nachrüstungen in der Antragstellung als zu erwartende Betriebskosten aufgeführt werden.

Die neue Corona-Verordnung Baden-Württemberg
Übersicht mit Schwerpunkt Veranstaltungen
Allgemeine Abstandsregeln und Maskenplicht bleiben bestehen
Ab 01.07.2020: bei privaten Veranstaltungen bis 100 Personen kein Hygienekonzept nötig
z.B. Geburtstags-oder Hochzeitsfeiern
Veranstaltungen wie etwa Vereinstreffen bis zu 250 Personen möglich,
wenn feste Sitzplätze zugewiesen sind und ein Programm festgelegt ist
ab 01.08.2020: Veranstaltungen bis 499 Personen erlaubt
bis 31.10.2020: Veranstaltungen über 500 Personen nicht erlaubt

[b]Schiedsstelle für Textilpflege BW
Der nächste Termin für die Schiedsstellensitzung ist anberaumt auf den 30. Juli 2020.
Bitte denken Sie an die rechtzeitige Einreichung (spätestens 1 Woche vorher) des zu prüfenden Textils an die

Schiedsstelle für Textilpflege Baden-Württemberg
c/o Handwerkskammer Freiburg im Breisgau
Bismarckallee 6
79098 Freiburg

Es wird darauf hingewiesen, dass die Schiedsstelle am besten per E-Mail erreichbar ist: info@sv-schiedsstelle.de
Telefonisch kann nur ein Anrufbeantworter besprochen werden.

Ihnen allen einen schönen Feiertag – bleiben Sie gesund und optimistisch!


Mit freundlichem Gruß

Winfried Maier / Claudia Friedrich
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FATEX – Geschäftsstelle
Heinestr. 169
70597 Stuttgart
Germany
Fon: +49.711.9765827
Fax: +49.711.9765830
E-Mail: c.friedrich@deutscherfachverband.de
http://www.fachverband-textilpflege.de
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